Gesundheitsaspekte von Nüssen
Bei den Verbrauchern ist der Trend zu Nüssen als „gesunde Snacks unter den Snacks" deutlich erkennbar, denn Nüsse gelten mit ihren großen Mengen an Vitamin A, Vitamin B und Vitamin E als sehr ausgewogenes und gesundes Nahrungsmittel. Jährlich verzehren die Deutschen im Durchschnitt 3,5 Kilogramm Nüsse. Zudem steigt das Gesundheitsbewusstsein in Deutschland kontinuierlich. Der Verzehr von Nüssen hat eine positive Wirkung auf die Gesundheit, besonders auf das Herz-Kreislauf-System. In einer klinischen Studie aus dem Jahr 1990 wurde durch den täglichen Verzehr von 100g Mandeln eine 12%ige Senkung des Blutcholesterinspiegels innerhalb von vier Wochen erreicht. Weitere Studien, in denen geringere Mengen oder andere Nüsse, wie Wal-, Erd- oder Macadamianüsse verzehrt wurden, zeigten vergleichbare Effekte.
Lange als zu fettreich verpönt und von der Liste der empfohlenen Lebensmittel gestrichen, stellten in letzter Zeit immer mehr Forscher in vielen Ländern positive Auswirkungen von Nüssen aller Art auf die typischen Anzeichen von Herz- und Kreislauferkrankungen fest. Nachweislich senken Nüsse durch ihre mehrfach ungesättigten Fettsäuren den Cholesterinspiegel im Blut, stabilisieren den Zuckerwert, unterstützen die Gefäße, mindern das Risiko für Krebs sowie Infarkte. Es ist jedoch nicht abschließend geklärt, welche Inhaltsstoffe der Nuss neben den ungesättigten Fettsäuren diese gesundheitlichen Verbesserungen bewirken.
(Quelle: Bericht der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel)
Alle Nussarten sind somit optimale Energie-Spender für Körper und Seele. Nüsse mal eben zwischendurch sind daher ein idealer Pausenfüller für den kleinen Hunger.